01.-02.12.2007

Ausstellung des Salzkammergutverbandes der Vogelfreunde - Ebensee

Vogelausstellung 2007 Ebensee

 

 

Preisträger 2007

      1. Roter Kreuzschnabel -  Pilz Kurt (Vogelfreunde St. Agatha)

      1. Gelber Kreuzschnabel  - Dygruber Rupert (Vogelfreunde Roitherwirt)

      1. Gimpel  - Pilz Kurt (Vogelfreunde St. Agatha)

      1. Stieglitz -  Loidl Helmut (Vogelfreunde Langbathtal)

      1. Zeisig  - Laimer Helmut (Vogelfreunde Rettenbach)

 

Vereinswertung:

      1. Rathausstüberl mit 22 Punkten

      2. St. Agatha mit 27 Punkten

      3. Wolfgangthal mit 55 Punkten

 

 

 

Gesamte Ergebnisliste unter Media - Vogelausstellung

 

 

17.11.2007 - 19.00 Uhr

Im Mittelpunkt standen die Vogerlschnitzer

Vogerlausstellung -Kathreintanz-2007
Beim sehr gut besuchten Kathreintanz der Jungen Garde Bad Ischl im Kongress & TheaterHaus Bad Ischl standen im außermusikalischen Rahmenprogramm diesmal die heimischen Vogerlschnitzer im Mittelpunkt. Es wurden von den vier heimischen Vogelpflegevereinen und vom Salzkammergutverband der Vogelfreunde jeweils je fünf Vögel der Vogerlschnitzer Peter Höllwerth, Leopold Auer und Johannes Engl in traditionellen Vogelhäuschen ausgestellt, welche auch der langjährigen Vogelausstellungstradition entsprechen. Kunstvoll geschnitzte und naturgetreu bemalte rote und gelbe Kreuzschnäbel, Gimpel, Stieglitze und Zeisige wurden den interessierten Besuchern gezeigt. Die Bewertungsjury setzte sich aus honorigen und hervorragenden Kennern der heimischen Vogel- und Volkskunstwelt zusammen. Die Veranstalter bedanken sich recht herzlich bei Bürgermeister Helmut Haas, Stadtpfarrer Mag. Hammerl und Pflichtbereichskommandant der Ischler Feuerwehren Franz Hochdanninger für deren verantwortungsvollen Jororentätigkeit. Die Sieger Rettenbach (roter Schnabel), Grabnerwirt (gelber Schnabel), Ischl und Umgebung (Gimpel), Salzkammergutverband (Stieglitz) und Kreutern & Haiden (Zeisig) erhielten von den "Kreuzplatzlern" wertvolle Trachtenbinder als Fahnd´ln. Den Ehrenpreis des Bürgermeisters von Bad Ischl erhielt als Gesamtbester Rettenbach. Die Preise wurden auch selbstverständlich jenen zuerkoren, welche die wahren Sieger sind: unseren Vogerlschnitzern!

 

Große Vogerlausstellung in Bad Ischl - Kongress und TheaterHaus

Nach Jahren der rechtlichen Unsicherheit herrscht nun nach höchstgerichtlichem Entscheid wieder Sicherheit: das Ausstellen von Vogerl ist als althergebrachte Tradition und regionaltypischer Brauch im Salzkammergut erlaubt.

Aus diesem Anlass haben der Verein IKES (Immaterielles Kulturerbe Salzkammergut) und Ischler Geschäftsleute die Ischler Vogelpflegevereine eingeladen, Exponate für eine große Vogerlausstellung zur Verfügung zu stellen. Diese werden nun am kommenden Samstag, den 17. November 2007 im Kongress- und Theaterhaus Bad Ischl von einer prominenten Jury bewertet und anschließend ausgestellt. Die prämierten Vogerl können dann anlässlich des Ischler Kathreintanzes im Kongress &Theaterhaus besichtigt werden. Während einer Tanzpause werden die Sieger geehrt.

In den kommenden Wochen können die Siegervogerl in Auslagen von Ischler Geschäften bewundert werden. Heimische Künstler werden sich ebenfalls mit dem Thema auseinandersetzen, sodass man jetzt schon auf das Ergebnis gespannt sein kann.

Die Veranstalter laden zu dieser einmaligen Sondervogerlausstellung herzlich ein und freuen sich auf regen Besuch.
 

02.09.2007

Dreikampf des Vogelverein Ischl/Umgebung

Der Vogelverein Ischl/Umgebung lädt zum jährlichen Dreikampf in den Kategorien Taferlschießen, Zäpf´n-Zielwurf und Dart. Die Veranstaltung findet am Sonntag dem 02.09.2007 ab 11.00 Uhr in der ASKÖ-Asphaltanlage bei der Katrin-Sprungschanze statt. Wertungen in den Kategorien Damen, Herren, und Kinder. Es winken zahlreiche Waren- und Sachpreise. Auf Euer kommen freut sich der Vogelverein Ischl/Umgebung mit Obmann Kranabitl Christ.

Einladung

 

 

24.-26.08.2007

Vogelzwitscher EM im Rahmen der Gamsjaga - Tage 2007:

Helmut Laimer aus Bad Ischl „zwitschert“ sich zum Europameister-Titel !

Riesenstimmung im und um das an zwei Seiten geöffnete Festzelt, das aus allen Nähten zu platzen drohte. Dazu mit dem Bad Ischler Original „Stucka“ ein Moderator, der die unzähligen Besucher bestens unterhielt.
Da ließen sich die 8 Finalteilnehmer nicht lange bitten und liefen durchwegs zu „zwitschernden Höchstleistungen“ auf.
In der Bewertung durch die fachkundige Jury mit Vogelfreunde - Verbandssprecher Dr. Ludwig Wiener, Drittelobmann Leopold Kain, Verbandsvize Christian Kranabitl sowie dem designierten Bad Goiserer Bürgermeister Peter Ellmer gab es diesmal eine hauchdünne Entscheidung.
Dabei mussten heuer die Vogelstimmen von Buckfink, Stieglitz, Waldkauz und Kreuzschnabel imitiert werden.
„Von den drei Erstplatzierten hätte sich eigentlich jeder den Sieg verdient“ zeigten sich auch etliche Fachleute vom Können der „Zwitscherer“ begeistert. So entschied aber der Bad Ischler Helmut Laimer mit dem hauchdünnen Vorsprung von einem bzw. zwei  Punkten auf die nächst platzierten die Konkurrenz.
Zweiter wurde Vorjahres-Europameister Richard Gschwandtner, vulgo „Jeler Rich“ aus Bad Goisern, auf dem dritten Rang platzierte sich mit Helmut Wefenstetter erstmals ein Gast aus Bayern am Siegerpodest.
Den Nachwuchsbewerb sicherte sich  Lokalmatador Christian Spreitzer aus Bad Goisern. Der 14-jährige Nachwuchskönner schaffte sogar die gleiche Punkteanzahl wie Europameister Laimer.
Die 2. Vogelzwitscher - Europameisterschaft war in Punkto Unterhaltung mit Sicherheit abermals ein Riesenerfolg.

Bildgalerie unter Media

 

 

”Vogerl”-Zeichenaktion im Rahmen der Gamsjaga - Tage 2007:

Die Kinderfreunde Bad Goisern veranstalteten in Zusammenarbeit mit den Vogelfreunden St. Agatha ein “Vogerl zeichnen”.

Unter allen Teilnehmern wurden schöne Preise verlost. Hauptpreis war eine Eintrittskarte der Salinen Hallstatt.

 

 

Die Zeichnungen der jungen Teilnehmer können im Webalbum besichtigt werden.

 

mehr unter Media - Gamsjagatage

 

 

 

 

 

01.07.2007

Verbandstrachtenfest in Ebensee !

 

Bilderbogen unter Media

 

 

 

13.04.2007

Jahreshauptversammlung der Salzkammergut - Vogelfreunde in Ebensee !

 

Zum 58. Mal trafen sich in Ebensee am Freitag die Vertreter aller 32 Mitgliedsvereine der Salzkammergut - Vogelfreunde zur diesjährigen Jahreshauptversammlung.

Der Verbands-Vorstand wurde dabei einstimmig bestätigt. Etliche Aktivitäten für 2007 wurden beschlossen.

 

Verbandsobmann Alfred Riezinger dankte in seiner Rede vor allem den Bürgermeistern der Region, allen voran dem Ebenseer Bgm. Herwart LOIDL, die sich in der letzten, nicht immer einfachen Zeit sehr für das Brauchtum Vogelfang und Vogelhaltung im Salzkammergut einsetzten.
Sehr erfreut zeigte sich VO Riezinger auch über den positiven Entscheid des VfGH in Sachen Aufhebung des Öffentlichen Ausstellungsverbotes.
Bei den anstehenden Neuwahlen wurden alle 13 Mitglieder des aktuellen Verbandsausschusses unter der Führung von VO Alfred Riezinger aus Ebensee sowie VO-Stv. Christian Kranabitl aus Bad Ischl einstimmig wieder gewählt.
Auch der Ausblick in die Zukunft stimmt Verbandsobmann Alfred Riezinger äußerst positiv.
„Durch die unzähligen Neubeitritte vor allem junger Vogelfreunde im letzten Jahr ist eine sehr gute Basis für die Zukunft in den Mitgliedsvereinen gesichert“ so Riezinger.
Wie bisher werden die Vogelfreunde auch heuer abermals an etlichen Veranstaltungen aktiv mitwirken.
So steht Ende August nach dem Riesenerfolg des letzten Jahres im Rahmen der „Goiserer Gamsjaga-Tage“ die 2. Auflage der „Vogelzwitscher – Europameisterschaft auf dem Programm. Dabei gilt es heuer die Stimmen von Steinkauz, Stieglitz, Buchfink und Kreuzschnabel zu zwitschern.
Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung wurden an die fünf „Fahnl-Gewinner 2006“ nachträglich die begehrten Auszeichnungen für die schönsten prämierten Vögel des letzten Jahres überreicht.
 

Bilder der JHV 2007

 

 

28.03.2007

Militante Gegner verbreiten Falschmeldungen und Lügen

 

am 27.03.2007 veröffentlichte eine einschlägige Aktivistengruppe in einer Presseaussendung - wie schon öfters - eine gezielte Falschmeldung. In diesem Artikel wies die Aktivistengruppe darauf hin, dass ein im Herbst vergangenen Jahres von Mitgliedern der Aktivisten angezeigter Vogelfreund von der zuständigen Bezirkshauptmannschaft verurteilt und bestraft worden sei.

Diese Darstellung ist unrichtig.

Es wurde keinerlei Verurteilung ausgesprochen. Im übrigen haben die Bezirkshauptmannschaften keine Befugnisse Strafurteile zu fällen. Der von den Aktivisten zu unrecht angezeigte Vogelfreund ist völlig unbescholten. Die Veröffentlichung des entsprechenden Artikels der Aktivisten stellt einen eklatanten Verstoss gegen die Unschuldsvermutung dar. Die lokalen Medien, die im Rahmen ihrer Recherchepflicht auf den Wahrheitsgehalt auch die Presseaussendungen des VGT prüfen, haben ebenfalls bereits erkannt, dass seitens des VGT überwiegend Falschmeldungen verbreitet werden. Dazu darf auf den Artikel in den OON vom 28.03.2007 hingewiesen werden.

OON-28-03-2007

 

28.03.2007

Leserbrief zum Thema: Vogelfang im Salzkammergut und Doppelmoral

 

Nun melden sie sich zu Wort: jene Mitglieder unserer Gesellschaft, welche selbstverständlich Landes- und Bundesgesetze ohne Begleitgeschrei mittragen, welche es ermöglichen, völlig legal erstickende Fische zappelnd an den Enterhaken zu halten, gut abgerichtete Schweißhunde der Blutspur von möglicherweise angeschossenem Wild und Vögeln nach zu jagen, das Glück auf dem Rücken jener Pferde zu suchen, welche Schaum triefend über Hürden jagen, sich völlig artgerecht von Schallklappen bewährten Pferdegespannen herumkutschieren zu lassen, mit dem Auto tausende und abertausende Vögel, Hasen, Rehe, zu überrollen oder bloß anzufahren, im Zoo eingesperrte Viecherl zu bestaunen, welche bei uns nichts verloren haben, den mit Kalbs- und Lungenbraten völlig überfressenen Küchentiger zu streicheln, wenn er gerade einen der unzähligen Vögelchen brav vor die Haustür gelegt hat, sich vom an der Leine sich würgenden Hunderl durch die Gegend ziehen zu lassen oder einfach die Mitgeschöpfe in Tierheime einzupferchen - ja, sie melden sich zu Wort und zeigen mit erhobenem Zeigefinger auf die bösen Leute, welche ein paar einheimische Vögel in der Voliere herumfliegen lassen, um sie im Frühjahr wieder in die Natur zu entlassen. Und sie haben Sprecher gefunden: den passionierten "erstickende Fische zappelnd an den Enterhaken haltenden" Prof. Stüber und ein kleinformatiges Kleinformat. Doch sie sollten ihren Finger gut einparfumieren und sich fragen, ob es sich nicht um einen akuten Anfall von Doppelmoral oder einfach um die Tatsache handelt, dass Moral sowieso dort aufhört, wo Geld verdienen anfängt. Letztere können jedenfalls ihr Gewissen und ihre Geldtasche in Aufhausers rosaroten Wolken - Tierwelt erleichtern.   
Ich für meinen Teil mag Fischer, Jäger, Pferdenarren, die Salzkammergut Vogelfänger und eigentlich überhaupt alle verantwortungsvollen Tierhalter.
Doppelmoralige und Kleinformatige mag ich nicht!

DI Dr. Ludwig Wiener, Bad Ischl
 

 

22.03.2007

Ausstellungsverbot vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben !

 

Im Streit über das verhängte Ausstellungsverbot der Singvögel im Salzkammergut liegt nun eine Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) vor. Dieser hat das Verbot „Wildfänge mit Ausnahme von Fischen“ auszustellen, aufgehoben ! Das von der ehemaligen Ministerin Rauch-Kallat im Sommer 2004 per Verordnung verfügte Verbot hat lt. VfGH die „Rücksichtsnahmepflicht“ gegenüber der Landesregierung . Denn das Land erlaube schließlich die Vogelausstellungen, so die Entscheidung des VfGH. Außerdem hat der VfGH den Paragrafen 2 Absatz 2 der Tierschutz Veranstaltungsverordnung ohne eine Frist zu setzen aufgehoben. Damit können die Vogelausstellungen in diesem Jahr Ende November wieder ohne Schikanen und Umwege öffentlich abgehalten und auch besucht werden.

 

„Wir sind mit dieser Entscheidung natürlich sehr zufrieden. Obwohl einige militante Tierschützer mit ständigen Falschmeldungen die damalige Ministerin massiv unter Druck setzten, werden sich diese Herrschaften nun wohl auch an die Gesetze halten müssen“ meinte der Obmann der Vogelfreunde Salzkammergut, Alfred Riezinger aus Ebensee in einer ersten Stellungnahme.

In die gleiche Kerbe schlägt Verbandssprecher Dipl.Ing.Dr. Ludwig Wiener. „Die Tradition des Vogelfanges und der Vogelhaltung im Salzkammergut hatte immer ihren Stellenwert. Diese wird mit der Urteilsentscheidung des VfGH noch mehr gestärkt. Ich freue mich auch vor allem für die unzähligen naturbegeisterten Jugendlichen aus der Region, die im letzten Jahr den Vereinen beigetreten sind“, sieht Dr. Wiener die Erhaltung des Brauchtums nunmehr gesichert.

 

Zahlreiche Glückwünsche zu diesem Erfolg treffen von allen mögliche Seiten ein. Vor allem  Vereine welche uns im September 2005 beim “Solidaritätsfest für Brauchtum und Kultur” unterstützten, melden sich bei uns.

Wir möchten uns auf diesem Weg nochmals bei allen bedanken.

 

siehe auch ORF - OON - SN

 

Erkenntnis im PDF-Format

 

 

März 2007

Unsere Webseite feiert ihren 1. Geburtstag !

Seit fast genau einem Jahr ist die Webseite der Vogelfreunde Salzkammergut nun online und hat sich dabei mehr als prächtig entwickelt. Unglaubliche 15.000 !! Zugriffe wurden in den nunmehr letzten 12 Monaten verzeichnet. Dabei gab es quasi Zugriffe aus aller Welt. Allein daraus kann man erkennen, wie viele Personen sich für den Vogelfang und die Vogelhaltung im Salzkammergut interessieren.

Mittlerweile ist die Internet-Seite der Vogelfreunde bereits in sechs verschiedenen Sprachen abrufbar. An drei weiteren Übersetzungen wird gerade gearbeitet.

„Hier kann man sich auch als Laie wirklich ein Bild über die Tradition unseres Jahrhunderte alten Brauchtums machen. Auch der neutrale Beobachter sieht sehr bald, was der Vogelfang und die Vogelhaltung in Wirklichkeit sind“ meint Verbandsobmann Alfred Riezinger aus Ebensee. Vor allem diversen militanten Tierschützern wurde mit der Installation der Homepage wieder einmal mehr der Wind aus den Segeln genommen.  „Ohne die diversen und immer wieder kehrenden Lügengeschichten über angeblich verletzte bzw. beim Fang getötete Tiere hat man gegen die Brauchtumspfleger aus dem Salzkammergut eben keine Angriffsfläche mehr“ zeigt sich Riezinger über die stets objektive Berichterstattung und Aufklärungsarbeit auf der Homepage der Vogelfreunde sehr zufrieden. Auch die hervorragende Arbeit der zuständigen Betreuer hob Alfred Riezinger besonders hervor.

 

 

Jänner-Februar 2007

Orkan Kyrill und seine Folgen

 

Der Orkan Kyrill hat im Jänner ca. 1,5 Millionen Bäume in den oberösterreichischen Wäldern geknickt oder entwurzelt. Die Gesamtschadensfläche von nahezu 1.500 Hektar besteht aus vielen kleinflächigen Schäden, die zur Zeit mühsam aufgearbeitet werden müssen. Auch im inneren Salzkammergut sind die Schäden enorm.

In den letzten Tagen waren einige „Ausdauerathleten“ unter den Vogelfreunden, dankenswerter Weise ausgerüstet mit Schneeschuhen des Event-Veranstalter Karl Posch (Schneeschuh-WM am 1.April 2007 am Dachstein-Gletscher) in den  Gebirgswäldern ihrer Heimat unterwegs. Galt es doch bei den diversen „Richtplätzen“ Nachschau zu halten.

Trotz des Bildes der Verwüstung, neben den beschädigten „Aufrichten“ wurden auch Hochstände oder Bodensitze der Jäger schwer in Mitleidenschaft gezogen, sind die Vogelfreunde guter Dinge bis zum Herbst dieses Jahres die angestammten Plätze ohne Probleme aufsuchen zu können. Natürlich sind auch wie bei anderen Ausnahmesituationen viele Mitglieder der Vogelvereine aus dem Salzkammergut an den Aufräumungsarbeiten aktiv beteiligt.

 

Mehr Bilder unter Media - Kyrill 2007

 

 

03.02.2007

Erlebnis Österreich - Auf Salz gebaut

Samstag, 03.02.2007 um 17.05 in ORF 2

“Erlebnis Österreich”

widmet sich der Geschichte der Gemeinde Ebensee, deren Wirtschaftskraft auf Salz gebaut ist, und die Sendung zeigt auch, wie stark das Ebenseer Gemeinschaftsleben von der Saline geprägt wird.

 

 

Ebensee nicht langsam gewachsen
Die oberösterreichische Gemeinde Ebensee ist nicht langsam gewachsen, sie wurde gegründet: Um die Salzproduktion in seinem Reich zu erhöhen, ließ Kaiser Rudolf II. ein Pfannhaus (Salzsiedehaus) am stark bewaldeten Südende des Traunsees errichten.

Die erste Pipeline der Welt
Statt das Holz für die "Versiedung" mühsam zum Hallstätter Salzberg zu transportieren, baute man die fast 40 km lange Soleleitung, die erste Pipeline der Welt, um die Salz-Wasser-Lösung "Sole" zum Ebenseer Holzreichtum fließen zu lassen.

So begann vor genau 400 Jahren die Salzerzeugung im heutigen Ebensee, wo an der Stelle weniger verstreuter Häuschen rund um die Saline rasch eine größere Ortschaft entstand.

"Salinisten" in allen Bereichen aktiv
Für viele Familien bietet die Saline die Existenzgrundlage. Die "Salinisten" sind in allen Bereichen aktiv, sie schaffen Modernes und pflegen Überliefertes, auch Menschen mit technischen Berufen sind Träger der typischen Ebenseer Traditionen. Eingebettet sind all ihre Aktivitäten in die herrliche Landschaft zwischen Gebirgen, Traun-Fluss und Seen des Salzkammergutes.


Aufregende und amüsante Geschichten
Aufregende und amüsante Geschichten ranken sich um den schwierigen Bau der Soleleitung. Wie sollte etwa man das tief eingeschnittene Bett des Gosaubaches in schwindelnder Höhe überbrücken?

Während die Ingenieure aus der Stadt über komplizierten Lösungen brüteten, schritten die einheimischen Holzarbeiter zur Tat, sie schafften es mit Geschick, Mut und Hausverstand.

Wie der "Gosauzwang" entstand
Um den "Chefs" aber die Blamage zu ersparen, erklärten sie feierlich, die Heilige Barbara, ihre Schutzpatronin, habe den ersten Baumstamm über das Tal gelegt und es ihnen damit leicht gemacht... So entstand der "Gosauzwang" als auffälligster, heute noch beeindruckender Abschnitt der Soleleitung.

Alles automatisiert
In unserer Zeit sind alle Arbeitsbereiche der Salzproduktion auf dem neuesten Stand der Technik, in der sogenannten Zentralwarte überwacht ein Mitarbeiter über Monitore den gesamten computergesteuerten Betrieb.

Sogar die Eisenbahnwaggons, die das Salz schließlich zu den Verbrauchern bringen, werden, ohne Lokomotive, vom Computer millimetergenau unter die Einfüllstutzen platziert.

Innerhalb weniger Minuten rinnen z.B. 64 Tonnen Streusalz in einen Waggon – und der Zug fährt automatisch weiter.



Vielfältige Bräuche und Traditionen
Der Salinenort Ebensee ist vor allem für seine vielfältigen Bräuche und einzigartigen Traditionen bekannt. "Erlebnis Österreich" fasst sie zu einem Volkskultur-Potpourri zusammen: von Kripperlroas, Glöcklerlauf und Fetzenfasching bis Vogelfang und Volksmusik.

Nebenlager des KZ Mauthausen
Schließlich scheut diese Gemeinde aber auch nicht die Auseinandersetzung mit dem dunkelsten Kapitel seiner Geschichte: In einem der größten Nebenlager des Konzentrationslagers Mauthausen kamen mehr als 8.500 Häftlinge ums Leben. Daran erinnert das Zeitgeschichte-Museum, vom Lager selbst sind nur wenige Spuren erhalten.


Hauptberuflich "Salinisten"
Viele Ebenseer sind, wie Generationen vor ihnen, hauptberuflich "Salinisten" und in ihrer Freizeit überzeugte Träger der bodenständigen Kulturtradition, wie "Erlebnis Österreich" vor Augen führt: Der Bahnverlader geht vom Computer-Führerstand weg in die Gesangsprobe, der Betriebselektriker baut daheim an einer großen Landschaftskrippe, der Brandschutzbeauftragte spielt Flügelhorn bei der Salinenmusik, der Einkaufsleiter ist begeisterter Tourengeher und Mountainbiker, der EDV-Spezialist bastelt an einer aufwändigen Glöcklerkappe.

2.300 Tonnen pro Tag
Seit 400 Jahren prägen sie das Gemeindeleben, die Mitarbeiter der Saline Ebensee. Pro Tag erzeugen sie 2.300 Tonnen jenes Produkts, von dem Autofahrer wie Feinschmecker profitieren: vom Streusalz bis zum Speisesalz.

3.2.2007, 17.05 Uhr, ORF 2 - ORF - Link

Kamera: Christian Dimt
Schnitt: Markus Tremel
Redaktion und Gestaltung: Klaus Huber
 

 

Archiv 2007

Salzkammergutverband der Vogelfreunde

Vogelhaltung und Vogelfang im Salzkammergut - Brauchtum und Liebhaberei

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