Samstag 17.12.2005 - 17.05 in ORF 2

Erlebnis Österreich - "Im Land der Vogelfänger - umstrittenes Brauchtum"

(BILDER der Präsentation) oder Information (ORF) oder hier können sie die DVD erwerben.

Ein Dokumentarbericht wie im Salzkammergut die Vogelhaltung und der Fang tatsächlich ausgeübt und gepflegt werden.

  • Jahrhunderte altes Brauchtum erhitzt die Gemüter: das Vogelfangen im Salzkammergut, das Überwintern von Kreuzschnabel, Gimpel, Stieglitz und Zeisig in Volieren, deren Größe und Ausstattung genau geregelt und behördlich kontrolliert wird. Doch die einstige "Jagd des kleinen Mannes" ist zum Streitthema geworden: Sind die Vogelfänger tatsächlich Tierquäler, wie ihnen die Gegner vorwerfen? Oder genau das Gegenteil, nämlich liebevolle Heger, wie sie sich selbst sehen? Klaus Huber begleitet Vogelfänger durch ein ganzes Jahr, vom Fangen im Herbst über die Pflege im Winter bis zum Freilassen zu Frühlingsbeginn, hinterfragt ihre Motive und lässt in hitziger Diskussion auch die Gegner zu Wort kommen.

 

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November 2005

Vogelausstellung

 (Bilder der einzigen Ausstellung)

Heuer konnten erstmals seit der Salzkammergutverband der Vogelfreunde besteht, keine Vogelausstellungen veranstaltet werden. Die Vogelgrippe hat uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir freuen uns jedoch schon auf nächstes Jahr. Dann können Kind, Frau und Mann sich wieder an den schönsten heimischen Vögeln erfreuen.

 

Ebensee, am 23.11.05

Offizielle Pressemitteilung der Vogelfreunde Salzkammergut:

Trotz Verbot: „Vogl-Ausstellung“ in Ebenseer Gasthaus !

„Lassen wir die Kirche im Dorf und die Vogelfänger im Salzkammergut“. Die Aussage von Prof. Hermann Härtel vom Steirischen Volksliedwerk rund um die aktuelle Situation in Bezug auf das Brauchtum Vogelfang könnte treffender nicht sein. Die Jahrhunderte lange Tradition des Vogelfanges und der Vogelhaltung stand in den letzten Wochen und Monaten wirklich äußerst hart auf dem Prüfstand. Trotz einer regelrechten „Menschenhatz“, basierend auf Lügen und ständigen Falschmeldungen gegen die Vogelfänger und Bewohner des Salzkammergutes durch militante Tierschützer gab es keinerlei negative Zwischenfälle von Seiten der Brauchtumspfleger. „Ich kann allen Vogelfreunden aus dem gesamten Salzkammergut für ihre vorbildliche Haltung nur gratulieren“ meinte dieser Tage Verbandsobmann Alfred Riezinger hinsichtlich der ständigen versuchten Überfälle mit Besitzstörungen durch einige militante Tierschützer. Eine äußerst hinterhältige Methode sind auch manipulierte Bilder von Lockvögeln. Durch das für die Vögel völlig ungewohnte Filmen von mehreren Videokameras gleichzeitig aus wenigen Zentimetern Entfernung begannen die Tiere natürlich zu flattern. Danach wurden diese Bilder als „Nie da gewesenes und nun ans Tageslicht beförderte, unglaubliche Dokument von Tierquälerei“ in der Öffentlichkeit breitgetreten. Nachdem die Schmutzkampagne der Vogelfanggegner trotz riesigem finanziellen Aufwand immer unglaubwürdiger wurde, griff man stets zu dreisteren Methoden. Letztendlich fanden aber die andauernden Aussendungen über die vermeintlichen „Vogelmörder und Barbaren aus dem Gebirge“ kaum noch das gewünschte Gehör. Auch Verbandssprecher Dr. Ludwig Wiener war zum Ende der Fangsaison über die Vorgangsweise gegen die einheimische Bevölkerung empört. „ Es kann wirklich nicht sein, dass eine militante Gruppierung, die noch dazu wegen terroristischer Aktivitäten selber unter Beobachtung des Innenministeriums steht (!!), eine ganze Region in Schrecken versetzt“, so Dr. Wiener in einer Stellungnahme am Wochenende. Vor allem die Öffentlichkeit außerhalb des Salzkammergutes wurde mit diesen gezielten Falschmeldungen ohne Ende regelrecht bombardiert. Dass es in diesem Jahr keine öffentlichen Vogelausstellungen im Salzkammergut gab, lag einzig an dem bundesweiten Ausstellungsverbot wegen der Vogelgrippe. „Es tut uns natürlich sehr leid darum. Die vielen Menschen im gesamten Salzkammergut hätten speziell in diesem Jahr gerne die prämierten Vögel gesehen. Wir halten uns aber in jedem Fall strikt an die Vorgabe des Ministeriums. Es ist dennoch erfreulich wie viele Sympathien die Brauchtumspfleger in diesem Herbst bei der Bevölkerung gewinnen konnten. Wir werden alles daran setzen um im nächsten Jahr wieder die gewohnten Ausstellungen abzuhalten“ so ein zuversichtlicher Verbandsobmann Alfred Riezinger zur aktuellen Situation. Dabei hatte es doch letzten Sonntag in einem Ebenseer Wirtshaus eine richtige „Vogl - Ausstellung“ gegeben. Darüber in Kenntnis gesetzt stürmten auch gleich einige Tierschutzaktivisten, wie immer ausgerüstet mit etlichen Videokameras uns Fotoapparaten in die gut gefüllte Gaststube. Groß dann die Verwunderung, als anstelle der gefiederten Freunde drei einheimische Brüder und deren Cousin mit dem Nachnamen VOGL am ersten Tisch im sonstigen Ausstellungsraum das vermeintliche Objekt der Begierde darstellten. Die extra angereisten „Tierschützer“ hatten sich zum wiederholten Male blamiert und mussten abermals unverrichteter Dinge und ohne reißerische Sensationsaufnahmen abziehen……

 

Alfred Riezinger Verbandsobmann der Salzkammergut-Vogelfreunde

 

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16.10.2005

Sonntag Rundschau

Man nimmt ihnen die Seele!

Der Konflikt um den Vogelfang im Salzkammergut gipfelt in Beschimpfungen und Handgreiflichkeiten zwischen Vogelfängern und Tierschützern.

Es ist Zeit für eine Versachlichung, meint der Almenreferent des Landes Oberösterreich, DI Siegfried Ellmauer (37) aus Gosau.

 

Josef Lehner sprach mit ihm.

 

 

Sind Sie selbst Vogelfänger?

Ich habe beruflich sehr viel auf den Almen zu tun, wo die Vogelfänger ihre Fangplätze haben. Ich bin dem ganzen als Jugendlicher kritisch gegenüber gestanden, hatte aber 1995 die Gelegenheit, mit einem erfahrenen Vogelfänger eine Woche auf einer Alm unterwegs zu sein. wo ich tiefen Einblick in die Geheimnisse des Vogelfanges erhielt. Der Mann wusste mehr über Gebirgsvogel as mancher studierter Ornithologe.

 

Deshalb gibt´s in der Region noch heute Sympathien für Wilderer.

Heute haben Sie Verständnis für dieses Brauchtum?

Jagd, Fischfang und Vogelfang waren ungeschriebenes Recht der freien Ursiedler hier. Den heutigen Brauch haben die Holzknechte entwickelt, die die ganze Woche im Wald lebten. Die haben mit scharfem Blick beobachtet, wie sich die Tiere verhalten, was sie fressen, welchen Lebensraum sie bevorzugen. Sie haben für die langen Wintermonate, wenn sie allein waren, Vögel gefangen. Sie hatten eine Art Frühlingsbote daheim, der ihnen half den Winter leichter zu überstehen. Sie hielten Zwiesprache, hatten Unterhaltung. Es gab ja damals kein Radio, kein Fernsehen. Sozial eingestellte Holzknechte haben auch allein stehenden Leuten einen Vogel gefangen, etwa Witwen. Die hatten dann im Winter eine Ansprache und konnten ihren Schicksalsschlag besser überwinden.

 

Diese Begründung fällt heute weg. Die Menschen haben genug Unterhaltung

Das stimmt. Es gibt Ersatz durch Fernsehen und Computer. Nur sind das Scheinwelten und kein hautnahes Naturerlebnis. Das sind ja sehr naturverbundene Menschen. Und es geht um das Uralte Brauchtum. Kaiser Rudolf II. hat ihnen vor 425 Jahren das Vogelfang-Privileg gegeben, weil er hoffte, dass er damit den Jagtrieb der Holzknechte auf die bunten Gebirgsvögel lenken könnte und sie ihm dann weniger Gams, Reh und Rotwild jagen. Daher ist dieses Recht in der Volksseele tief verwurzelt. Die Vogelfänger nehmen noch heute ihre acht, zehn Jahre alten Buben mit in den Wald und führen sie in die Lebenswelt der Vögel ein. Da wächst eine neue Generation naturverbundener Salzkammergütler heran. Wenn man ihnen das wegnimmt, nimmt man ihnen einen Teil ihrer Seele. Es gibt in einigen Salzkammergutorten einen Bevölkerungsrückgang. Durch Zuzug städtisch geprägter Bevölkerung kommen Einflüsse von außen. Daher ist Tradition wichtig. Der Vogelfang ist noch heute die Jagd des kleinen Mannes, der Grundbesitzlosen. Der Großteil entstammt dem Arbeiterstand.

 

„Die Vogelfänger sagen: Wir haben alle Auflagen erfüllt.“

Wird der Vogelfang verboten, geht er dann illegal weiter?

Ja, das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten. Wer die Mentalität der Urbevölkerung kennt, weiß das. In der Vergangenheit hat sich immer gezeigt: wenn man ihnen etwas verbietet, entsteht eine breite Solidarität in der Bevölkerung und eine Auflehnung gegen die Obrigkeit. Die Menschen hier haben sich oft Sachen genommen, die ihnen nach göttlichem, ungeschriebenem Recht zustehen, dem mittelalterlichen Recht der Urbauern auf freien Tierfang. Vor 500 Jahren ist ihnen von Kaiser Maximilian die Hohe Jagd verboten worden, später auch die Fischerei. Am Altausseersee und am Ursprung der Traun haben die Leute drei Generationen dafür gekämpft, bis sie das Fischereirecht wieder erhalten haben. Sie haben das uralte Recht die Wildtiere zu nutzen, und das erlittene Unrecht des Jagdverbotes von Generation zu Generation weitergegeben. Deshalb gibt´s noch heute in der Region Sympathien für Wilderer.

 

Sie finden, dass der Vogelfang heute im Einklang mit der Natur steht?

Aufgrund der strengen gesetzlichen Regelungen kann ich als Naturwacheorgan sagen: Damit kann ich leben. Statt der Leimklemmen, mit denen oft Vögel verletzt worden sind, werden heute zum Fang Netzklemmen verwendet, die keine Verletzungsgefahr mehr bergen. Den Vogelfängern sind zur Haltung Flugkäfige mit Mindestmaßen vorgeschrieben und der Fang ist jährlich bewilligungspflichtig. Seit 2002 darf auch nur noch ein Vogel pro Art gefangen werden. Das ist selbst bei 500 Vogelfängern eine vertretbare Menge, im Vergleich zu dem, was in Freiheit lebt. Im Toten Gebirge habe ich kürzlich Hunderte von Fichtenkreuzschnäbeln gesehen. Da haben sie einen idealen Lebensraum. Gefangen werden nur wenige, die in die Seitentäler der Siedlungsräume kommen. Mit Recht sagen die Vogelfänger nun: Wir haben uns in den letzten Jahren redlich bemüht, alle Auflagen zu erfüllen. Wieso wollt ihr uns das alles nehmen?

 

Im Streit Vogelfänger – Tierschützer tun sich tiefe Gräben auf. Zahlt sich das aus?

Das tut mir zutiefst weh. Ich habe leidvoll die Radiodiskussion in Goisern vergangene Woche miterlebt. Da kam es zu beleidigenden Wortmeldungen. Die sachliche Ebene wurde verlassen. Es wäre zielführend, die guten Geister auf beiden Seiten einmal zu einem Friedensgespräch einzuladen. Es ist in Ordnung, wenn es einen Verein gegen Tierfabriken gibt, aber die Tierschützer müssen auch im gesetzlichen Rahmen auftreten, nicht militant. Und sie hätten ein viel wichtigeres Betätigungsfeld, etwa wenn lebende Tiere in Laster gepfercht, ohne Wasser, 1500 Kilometer durch den Kontinent gefahren werden. Oder wenn in Süditalien Singvögel mit Flugnetzen gefangen werden, nur weil Gourmets ihre Zungen verspeisen wollen. Das ist verabscheuungswürdig und gehört ehest möglich abgestellt.

 

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06-10-2005

Podiumsdiskussion in Bad Goisern, Thema “Vogelfang”

Im Vereinssaal Bad Goisern fand am Donnerstag 6. Oktober 2005 eine Podiumsdiskussion zum Thema Vogelfang statt. Die Veranstaltung wurde direkt in Radio Oberösterreich ausgestrahlt. Wir erhielten nach der Sendung sehr viele Unterstützungserklärungen per e-mail und Telefon.

Beispiel der Reaktionen nach der Veranstaltung:

e-mail:

    Hallo Vogelfreunde,

    Gratuliere Euch zum Live - Auftritt im Radio OÖ. Ihr warts wirklich gut, nur weiter so, mit Argumenten und nicht mit Gewalt gegen diese selbstverherrlichenden "Tierschützer".

    Bin kein Vogelfänger, aber ich steh zu unserer Heimat und den damit verbundenen Traditionen. Und die lassen wir uns von diesen dahergelaufenen, obwohl nicht gerufenen Typen, nicht verbieten!!!!

    Wennts Unterstützung aus dem "Tor zum Salzkammergut" brauchts - einfach melden.

     

    Gruß und Alles Gute

    M.V. (Name bekannt)

    Attnang-Puchheim

 

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25-09-2005

Presseinformation

Verbandsobmann Riezinger vor dem eigenen Haus als „Mörder“ beschimpft ! Goiserer Vogelfänger am Wochenende von mehreren „Aktivisten“ bedroht !

Mit Selbstjustiz versuchen Tierschützer eine ganze Region zu terrorisieren. Es genügt einigen militanten Tierschützern nicht, mit Falschinformationen und ungeheuerlichen Unterstellungen Bürger gegenseitig aufzuhetzen. Sie setzen jetzt auf Menschenhatz, Terror und Eskalation. Unterstützt und in ihrem aggressiven Verhalten bestätigt werden diese Leute von einem Volksanwalt, der seine Kompetenzen nicht nur schamlos überschreitet, sondern auch vor gezielten wahrheitswidrigen Drohungen nicht zurückschreckt und von einer schon rassistischen Grünpolitik eines offensichtlich überforderten Landesrates Anschober. So gestärkt, schreiten militant veranlagte „Aktivisten“ zu Selbstjustizmaßnahmen. Sie dringen ohne Zustimmung des Eigentümers auf Grundstücke und sogar in Gebäude vor, zerstören und beschädigen fremdes Eigentum, übermalen feige Informationsplakate, beschimpfen unbescholtene Bürger wie vor wenigen Tagen in Ebensee Verbandsobmann Alfred Riezinger vor dessen Haus unter anderem als Mörder, dringen in die Privatsphäre von Bürgern ein, um mit aggressivem Film- und Fotografierverhalten deren Würde zu zerstören. Weiters drohen sie mit Kampfhunden, Sperren und Überfällen an Forststraßen und führen sogenannte Überprüfungen im Gelände durch, ohne dazu in irgendeiner Form berechtigt zu sein. Eine derartige Vorgangsweise ist nichts anderes als Terror. Ähnlich wie Riezinger erging es einem Vogelfänger aus Bad Goisern am Wochenende. Gleich mehrere „Aktivisten“ bedrohten den Mann in der Nähe der Raschberghütte (Gemeindegebiet Bad Goisern) und versuchten ihn zu tätlichen Angriffen zu provozieren. Nur dem besonnenen Auftreten des jungen Goiserer ist es zu verdanken, dass die Tierschützer zum wiederholten Male ohne brauchbares Material mit ihren insgesamt vier (!!) Videokameras unverrichteter Dinge abziehen mussten. Mit diesen Terrormaßnahmen versuchen sie eine ganze Region und die verantwortlichen Politiker einzuschüchtern. „Die Vogelfänger des Salzkammergutes haben stets bewiesen, dass sie mit friedlichen und legalen Mitteln auf ihre Tradition aufmerksam machen, um eine ordentliche Gesetzesbasis dafür zu erhalten. Diese Tierschützer sind nicht bereit, friedlich zu agieren. Was daraus entsteht, entzieht sich unserer Kenntnis und unserer Einflussnahme“ meinte Verbandsobmann Riezinger nach den Zwischenfällen der letzten Tage. Die Verantwortung dafür tragen nicht zuletzt die politisch Verantwortlichen, welche vor diesen Hetzern immer wieder in die Knie gehen. Der Verbandsobmann fordert die Bundes- und Landesregierung auf, ordentliche und klare Verhältnisse für die Tradition im Salzkammergut zu schaffen. Alles andere wäre ungerecht und ganz klar ein feindlicher Akt gegen die Kulturidentität und Kultursouveränität einer Region, der alle doch mit Stolz und nicht mit Hass begegnen sollten.

 

Alfred Riezinger Verbandsobmann der Vogelfreunde SKGT

Mailto: obmann@vogelfreunde-salzkammergut.at

Dr. Dipl. Ing. Ludwig Wiener Presse – Vogelfreunde SKGT

Mailto: wiener@vogelfreunde-salzkammergut.at

 

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22.09.2005

Presseinformation

Es bestätigt sich immer klarer: Die erteilten Fang- und Haltebewilligungen sind rechtskonform, der Vogelfang und die Ausstellungen im Salzkammergut sind keine Tierquälerei, das Ausstellungsverbot verfassungswidrig.

Ein jüngst vorgelegtes Gutachten des Innsbrucker Rechtsexperten Dr. Kometer legt nun eindeutig dar, dass die Bezirksverwaltungsbehörden die Fang- und Haltebewilligungen auf Grund der herrschenden Gesetzeslage zu erteilen hatten, nachdem fachlich bestätigt wurde, dass der traditionelle Vogelfang und die Vogelhaltung keine Tierquälerei im Sinne des Bundestierschutzgesetzes sind. Die vorgeschriebenen Netzkloben fangen verletzungsfrei und die Vögel werden nicht in schwere Angst versetzt. Die ausgestellten Vogelfangbewilligungen sind somit rechtskonform, der Fang legal. Die u.A. von Volksanwalt Kostelka angedrohten Strafen sind reine Einschüchterungstaktik. Weiters legte das Rechtsgutachten eindeutig dar, dass das von Bundesministerin Rauch-Kallat verordnete Ausstellungsverbot weder durch das Tierschutzgesetz noch durch irgend ein anderes Gesetz gedeckt ist. Diese Verordnung ist somit gesetzeswidrig und gegen die österreichische Bundesverfassung. Der von der Bundesministerin angeführte Stress bei Ausstellungen zeigt sich nun ebenfalls als Seifenblase. Der wohl anerkannteste Veterinär auf dem Gebiet der Vogelgesundheit und des Ausstellungswesens im deutschen Sprachraum, Dr. Dietmar Steinmetz aus Mainz untersuchte die hiesigen Vogelausstellungen und stellte in seinem Gutachten zusammenfassend fest: „Die auf ihren Ausstellungen gezeigten Vögel sind sämtlich hervorragend eingewöhnt und im besten Pflege- und Gefiederzustand. Das artgemäße Verhalten kann in typischer Speziesmanier ausgelebt werden. Hier von Stress oder Todesangst zu sprechen ist weit überzogen und folgt sicherlich ideologischem Gedankengut. Die Vögel zeigen – obwohl aus der Natur entnommen – keinerlei Anzeichen eines gestressten Zustandes, noch irgendwelcher Verletzungen oder Krankheiten“. Wir fordern Bundesministerin Rauch-Kallat auf, den Tatsachen Rechnung zu tragen, die Veranstaltungsverordnung den gesetzlichen und fachlichen Gegebenheiten anzupassen und die hiesige Vogelausstellung wieder zu erlauben.

 

Alfred Riezinger Verbandsobmann der Salzkammergut Vogelfreunde

Mailto: obmann@vogelfreunde-salzkammergut.at

Dr. Dipl. Ing. Ludwig Wiener Presse – Salzkammergut Vogelfreunde

Mailto: wiener@vogelfreunde-salzkammergut.at

 

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August/September/Oktober

Dank

(Bilder vom Solidaritätsfest / der Gamsjagatage)

Der gesamte Salzkammergutverband der Vogelfreunde möchte sich an dieser Stelle für die vielen Unterstützungsbekundungen bedanken. Vor allem den über 5000 Menschen (78 Vereine) die am 4. September 2005 am "Solidaritätsfest für Brauchtum und Kultur" in Bad Goisern teilgenommen haben gilt unser Dank. Wir sind froh, dass der Großteil der Bevölkerung des Salzkammergutes, aber auch viele Brauchtumspfleger, Künstler, Politiker und viele andere Österreicher sich mit uns solidarisieren. Dafür ein herzliches "Vergeltsgott"

Archiv 2005

Salzkammergutverband der Vogelfreunde

Vogelhaltung und Vogelfang im Salzkammergut - Brauchtum und Liebhaberei

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